Im Märchenland

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Brownies mit Avocado

Wer Avocado mag, wird dieses Rezept lieben, die Avocados mache die Brownies unglaublich fluffig und weich, außerdem kommt kein zusätzliches Fett oder Ei oder dergleichen mit in die Brownies.

 

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Backofen auf 175 °C vorheizen

1 Avocado (geschält, Kern entfernt zermatscht)

60g Kakaopulver (Backkakao)

120g Dinkelmehl

120g Rohrzucker

2TL Backpuler

175ml Wasser(ich nehme immer welches mit Kohlensäure, ich bilde mir ein, der Kuchen wird dadurch fluffiger)

1-2 EL Schokoblättchen

 

Alle Zutaten miteinander verrühren bis ein klebriger Teig entsteht, abschmecken, nach Bedarf eventuell noch etwas Kakao oder Zucker zufügen, das ganze wird in eine Runde, mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben und bei 175°C Ober-/Unterhitze 15-25 Minuten gebacken. Zwischendurch die Stäbchenprobe machen, damit die Brownies nicht zu trocken werden.

Ich habe anschließend noch etwas Schokoguss darauf verteilt, meine 3 Testesser waren begeistert, die Avocado schmeckt man ein wenig durch, das hat uns aber nicht gestört, sondern es empfanden alle als positives Geschmackserlebnis.

 

 

Oster- Marmorkuchen 

Heute gibt es diesen Marmorkuchen,  allerdings mit Osterndeko, einfach den dunklen Teig als oberste Schicht nehmen, nach dem backen mittig etwas herausnehmen, Schokoglasur drüber, Kuchenkrümel als Erde darüber geben und mit Marzipanmöhren und Schokohasen dekorieren 😉 

Manchmal klappt es auch bei mir nicht 


Ich bin gerade frustriert, ich wollte für meinen Liebsten Pralinen machen,  habe gestern alles fertig gemacht, mir ein einfaches Rezept gesucht, naja. Es sollte im Grunde erstmal nur Schokolade werden, also alles nach Rezept gemacht, in die Förmchen gefüllt und dann sollte es über Nacht kühlen, das war gestern Nachmittag,  jetzt gerade alles raus geholt und tja, es hat ne Konsistenz wie Kuchenteig,  also kurzerhand zu Kugeln gerollt und mit Schokolade überzogen. Sehen auch eigentlich gut aus,allerdings platzt jetzt die Schokolade 😦 
Pralinen machen sollte ich also wohl denen überlassen, die es können!  

Ich möchte keine Kinder

Ich bin im Dezember Tante geworden von einem unglaublich niedlichem kleinen Jungen und ich habe echt spaß daran, ihn zu knuddeln, zu fotografieren und so weiter. Nun kommen aber ständig Menschen, die mich entweder schon ewig kennen, oder Leute, die man so im Vorbeigehen kennt, weil diese in der Nachbarschaft wohnen, oder noch besser, Menschen die man zum erstenmal sieht, die aber meine Schwester und meinen Neffen kennen und fragen: „Und, wann ist es bei euch so weit?“ Tja, und dann geht die Diskussion los, ich antworte für gewöhnlich mit „Gar nicht“ und dann fangen die an mir zu erzählen, dass ich meine Meinung noch ändern kann (Übrigens, Erzählmirnix hat das ganze in einen tollen Comic verpackt mal online gestellt, findet ihr hier)

Ich könnte mich da jedesmal drüber aufregen, ich bin mehr als nur meine Gebärmutter, aber irgendwie meinen alle möglichen Menschen, bloß weil ich weiblich bin, muss ich Kinder haben wollen.

Nein, muss ich nicht. Und eigentlich geht es die auch gar nichts an, weder warum, noch sonst irgendetwas.

Ich wurde jetzt schon unglaublich oft gefragt, meist sind die Leute am Ende der Diskussion ein wenig geschockt, da ich sie irgendwann darüber aufkläre, dass es gar nicht möglich ist. Aber eigentlich ist es unsinnig, dass es überhaupt zu solchen Diskussionen kommt.

Einmal hatte ich es aber auch, dass nach meinem Nein direkt akzeptiert wurde, und eine ältere Nachbarin mit Augenzwinkern und grinsen meinte: „Naja, ist auch eigentlich einfacher, den Neffen hinterher wieder abgeben zu können, und Ruhe zu haben“.

Ich finde Kinder toll, aber ich möchte keine eigenen, ich kümmere mich gerne im Ehrenamt und auch sonst um Kinder, aber diese kann ich eben wieder abgeben, ich bin frph, wenn ich danach meine Ruhe habe. Ich diskutiere doch auch nicht mit Schwangeren darüber, ob sie sich wirklich sicher sind, ob sie es sich nicht vielleicht überlegen möchten, schließlich ist so eine Schwangerschaft anstrengend, Eltern sein, so habe ich gehört soll auch anstrengend sein.

So wie ich deren Entscheidung akzeptiere, möchte ich, dass auch meine Entscheidung akzeptiert wird, ohne ein gönnerhaftes „Ach du bist ja noch jung!“

 

 

Von der Seele schreiben

Das liegt mir schon länger auf der Seele, und ich möchte es gerne hier einfach mal erzählen, ich gerate immer wieder in zwei Szenarien, die ich eigentlich, mir gegenüber absolut unmöglich finde, bzw fand.

 

Als ich operiert worden bin, an der Hüfte, und es mir körperlich nicht gut ging, wurde mir immer wieder gesagt, dass ich meinen Freund nicht verlassen dürfte, er sei schließlich da für mich, als es mir nicht gut ging. Und so einen, dem das mit den Krankheiten nichts ausmacht, würde ich nicht nochmal finden. Das ist Bullshit. Ja, er war da und er hat es ausgenutzt um mich klein zu halten. Lasst euch nicht daran messen, ob ihr Krank seid oder Gesund, die Aussage, dass ihr Niemanden findet, weil ihr nicht gesund seid, ist absoluter Mist.

 

Für den Rest habe ich gerade beschlossen, gibt es einen eigenen Beitrag 🙂

 

 

 

Viel Stress 

Aktuell herrscht bei mir einfach ziemlich viel Stress, letztes Wochenende ging es los, ich habe Termine abgesagt, weil ich nicht fit war,  Mittwoch dann Abends ins Krankenhaus, allergischer Schock, der Donnerstag zog so an mir vorüber, ich war platt, Freitag Prüfung und danach hat mich eine Freundin abgeholt, mich abgelenkt,  bespaßt und so. Freitag wollte ich auf einen Geburtstag, hatte mich so drauf gefreut, Geschenk selbst gebastelt, aber leider durchs Kortison zu platt, Sonntag ging es dann mit einem Freund essen, einfach gemütlich reden und so 😉 

Heute erfahre ich dann, dass ich eine neue Brille benötige, aber da kümmere ich mich gleich direkt drum,  fehlt nur noch die neue Kompressionsstrumpfhose nächste Woche, und Magenspiegelung am Montag, oh und natürlich noch diverse Arzt Termine diese Woche, ich habe ja sonst nichts zu tun :p. 
Und bei euch so?

Steffi 

Ich habe gestern Abend beschlossen, dass ich heute ein Bild von mir Posten möchte, weil ich mir selbst so nah bin, wie schon lange nicht mehr. Ich bin zufrieden, es geht mir gut, klar der Stress könnte weniger sein, aber ob ich dann nicht was neues fände, wo ich viel zu tun habe?! 
Viele kennen mich als die Froschkönigin,  als die mit den Dildopartys,  als Aranae, als Mariannah,  diese Namen machen vermutlich auch einen Teil meiner Persönlichkeit aus, aber alles zusammen ergibt Steffi. Ich bin Steffi und das finde ich toll, ich habe diverse Macken,  bin vollkommen wahnsinnig und es macht mir Spaß. Ich muss mich nicht verstecken, muss keine angst davor haben, dass es Männer in meinem Leben gab die Drohungen ausgesprochen haben, ich kann raus gehen, Spaß haben,  mein Leben so gestalten wie ich es möchte. Ohne schlechtes Gewissen, ohne, dass es Menschen gibt, die mir sagen wie ich zu sein habe, weil sie ein falsches Bild von mir haben oder davon, wie ich als Frau zu sein habe. 
Mir ging es die letzten zwei Wochen nicht gut, ich war ständig am drüber grübeln,  mich Menschen, die mich nicht kennen langweilig finden. Ich bin bei einer ersten Begegnung meist schüchtern, das gibt sich aber eben dann auch irgendwann. Mein Freund durfte sich die letzte Zeit ständig anhören, wie unzufrieden ich bin, aber ich habe eben nach dem ganzen grübeln gemerkt, dass es völlig egal ist, was andere über mich denken, wichtig ist doch, dass meine Freunde, die Menschen die mir nah sind, wissen wer ich bin. 
Ich bin Steffi! Nicht Ara, nicht Frosch, kein verstecken mehr! 


P.S.: Wo ich gerade bei Grübeleien bin: Gestern war ich mit meinem Freund feiern, habe vorher einem lieben Freund Bescheid gesagt, da ich den viel zu lange nicht gesehen habe und unsere letzten Verabredungen leider immer abgesagt habe, naja, lange Rede kurzer Sinn: ich wollte ihm meinen Freund vorstellen,  Ende der Geschichte: die kannten sich schon, wieso zur Hölle kennt mein halber Freundeskreis meinen Freund schon länger als ich?! Das ist verrückt 😉

Kürbis Tomaten Ketchup 

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr zu Hause bleibt, weil es euch nicht gut geht? Kreislauf, Fieber und Gelenkschmerzen?  Ich weiß aktuell nicht, ob ich einfach heftig auf meine letzte Impfung reagiere oder die Borreliose einfach nur mal Hallo sagt. Tja, jedenfalls hab ich heute morgen einfach keine Lust gehabt wieder nur auf der Couch zu liegen und dachte: „So anstrengend kann Ketchup machen gar nicht sein.“. 

Daher hier nun für euch mein Rezept für Kürbis-Tomaten-Ketchup: 

500g frische Tomaten (entkernen und klein schneiden)

700g Butternut Kürbis (schälen und in Würfel schneiden)

2 Zwiebeln (würfeln)

1 Knoblauchzehe (pressen)

~20g frischer Ingwer (klein schneiden)

1El Öl

4EL Rohrzucker 

5EL Weißweinessig

Currypulver

Salz 

Pfeffer 

  • Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer im Öl anbraten.
  •  Tomaten und Kürbis zugeben und aufkochen, anschließend auf niedriger Stufe ca.45 Minuten köcheln.
  • 1TL Currypulver,  Salz, Pfeffer,  Zucker und den Essig zugeben,  alles pürieren, weitere 15 Minuten köcheln lassen.  Abschmecken (bei mir fehlte noch einiges an Salz und Curry). 
  • Noch heiß in saubere,  mit heißem Wasser ausgespülte Gläser geben, Deckel drauf und abkühlen lassen. (Ich nehme Twist off Gläser)
  • Sollte sich im Kühlschrank mindestens 3 Monate halten 
  • Ergibt ca 700-800 ml 

Heute mal kitschig ;)

Diesmal kein Rezept, nur eine Empfehlung, wenn ihr genauso zwei linke Hände habt wie ich und mal etwas besonderes machen wollt kann ich euch in-toleranz-geniessen absolut empfehlen, im Facebook findet ihr sie auch.  Das Einhorn auf meiner Schoko Whiskey Torte hat sie gemacht und ich bin total begeistert :). Selbst habe ich heute zum ersten Mal mit Fondant gearbeitet,  die rosa Decke und finde es danach jetzt noch viel toller, was sie daraus baut, ich war schon kaum in der Lage den Kuchen rosa einzuhüllen!  

Was mir heute auf dem Herzen liegt 

Ich habe mit oft angehört, dass ich den Leuten zu krank bin,  dass,  wenn man mich fragt, wie es mir geht, eine ehrliche Antwort nicht einmal erwünscht wird. 

Aber wenn es anderen schlecht geht, bin ich meistens gut genug zum ausheulen,  schließlich weiß ich wie es ist, wenn es einem nicht gut geht. 

Nehmt Rücksicht, wenn es Freunden nicht gut geht, manchmal möchten die vielleicht trotzdem gerne mal feiern gehen, raus gehen, es heißt ja nicht, dass wir nur zu Hause sitzen und atmen wollen. Vergesst sie nicht.

Ich gehe immernoch gerne spazieren, Donnerstag waren eine Freundin und ich mit ihrem Sohn im Streichelzoo,  ja ich habe eine Pause mehr gebraucht,  aber wisst ihr was? Das kann auch Spaß machen, wir haben dann gepicknickt, uns die Esel dabei angeschaut und Spaß gehabt. 

Wenn ich euch Absage, weil es mir nicht gut geht, dann geht das nicht gegen euch, absolut nicht, wenn ich eure Hochzeit viel zu früh verlasse, dann tue ich das, weil ich euch so unglaublich gern habe und nicht euren abend damit versauen möchte, dass ich umfalle.  Ich möchte keine Last für meine Freunde sein, also sage ich euch ab, das tut mir jedesmal leid, ändern kann ich es nur leider doch nicht.