Im Märchenland

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Manchmal bin ich zu nachdenklich..

.. eigentlich wollte ich heute nur ein Kuchen Rezept posten, aber, da müsst ihr noch ein wenig warten, dazu habe ich gerade keine Lust.
Ich bin aktuell ein wenig down, traurig, verletzt. Ich fühle mich von Freunden zurück gesetzt, und das ist nicht schön. Ein guter Freund sagte heute zu mir, dass sei eine der gefahren davon, empathisch zu sein, und ich denke, er hat recht. Ich fühle mich wahrscheinlich schneller verletzt als andere, ühle mich ignoriert, wenn eine Nachricht von mir nicht beantwortet wird oder ähnliches. Keine Ahnung, ich denke immernoch, dass ich einfach zuviel bin, nicht gut genug und dass es mein Fehler ist, dass ich manche Dinge nicht mehr so kann.
Ich gehe nicht mehr groß raus feiern, denn ich mag einfach nicht mehr unter Menschen gehen, das ist mir zuviel und ich habe das Gefühl, die Leute, die gerne mit mir raus wollen, zu enttäuschen. Sonntag war ich mit einer Freundin verabredet, ich konnte mich kaum aufraffen, denn wir wollten ins Planetarium, zu viele Menschen, es war aber trotzdem schön und ich habe die Stunden genossen.

 

Aktuell suche ich nach einem Kleid, eine Freundin heiratet im April, ich würde ihr gerne erzählen, wie schwer das für mich ist, der Gedanke, an ihre Hochzeit, die vielen Menschen, auch wenn ich einige kenne, dabei spaß haben, denn ich freue mich für sie, wo ich doch am liebsten schon jetzt absagen würde. Aber ich habe mir frei genommen, ich werde natürlich hingehen, für diese Freundin.

 

Selbst meine geplante Fahrt nach Berlin macht mir aktuell wieder Angst, ich freue mich darauf, keine Frage, aber ich habe Angst nur eine Last zu sein, ein Störfaktor, mehr Nervensäge, eben einfach zuviel, belastend. Eben all diese Dinge.


Was mich beschäftigt

Tja, da ist der Urlaub schon wieder vorbei, aber toll war es. Wir waren in Ostfriesland, genauer, wir waren am Dollart. Der Dollart, so lernt man es glaube ich auch heute noch in der Schule, ist eine 90km² große Meeresbucht. Nordsee eben. Da wo wir waren war es wunderbar ruhig, ich fand es toll und ich glaube meine Begleiter waren ebenfalls begeistert.

Für mich ist es ein nach Hause kommen gewesen, ein ankommen bei mir selbst. Es ist einfach soviel passiert die letzte Zeit und ich musste endlich mal runter kommen. Ich war überdreht, hatte nur dumme Sprüche drauf, war albern, zu schrill, zu laut, zu falsch.
Ich hab aktuell das Gefühl, in mir zu ruhen, das gefällt mir, ich konnte am Meer sitzen und völlig versinken, alles um mich herum vergessen.

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Gestern Abend haben mich dann Freunde abgeholt und wir waren hier am Kanal, das war auch schön, wir haben Riesenseifenblasen gemacht, mein neues Hobby. Seifenblasen sind toll und Riesenseifenblasen ganz besonders und eigentlich auch gar nicht so schwer. Allerdings hat es einige Zeit gedauert, bis ich raus hatte, mit was für einer Seifenmischung es klappt. Ich komme im Augenblick mit dieser am besten klar: 900ml Wasser, 100ml Fairy ultra und 2g Kleisterpulver miteinander verrühren und ein paar Stunden ruhig stehen lassen.

Ich bin sehr nachdenklich, möchte und kann nicht mehr flirten, meine dummen Sprüche sind weniger geworden, aber ich bin nicht weniger fröhlich, sondern eben einfach nur ruhiger. Mal schauen, wo der Weg mich hinführt, wie es weiter gehen wird. Ich habe mich am Wochenende sogar getraut, einen Bikini zu tragen bei dem man die Narbe meiner Hüftoperation sehen kann. Natürlich scheint das Teil nur mich zu stören. Wieso ist das eigentlich so? Ich mein, rein von der Vernunft und der Logik her, sollte ich stolz auf meine Narben sein, ich habe eine Umstellungsosteotomie hinter mich gebracht und es fällt kaum noch auf, wenn ich gehe, stehe, arbeite oder sonstiges, dass ich vor einem Jahr noch mit Krücken unterwegs war und auf andere angewiesen. Aber die Narben versuche ich dennoch zu verstecken, aus Angst, dass sie auf andere abstoßend wirken könnten, statt mich zu freuen, dass ich schmerzfrei bin. Aber wie war das, Erkenntnis ist der beste Weg zur Besserung? Ich arbeite dran… .


Ich

Ich denke wieder häufig darüber nach wie ich bin, wer ich bin, ich schreibe einfach mal runter, was mir dabei so alles in den Kopf kommt:

Ich bin:

-naiv

– hibbelig

– zu viel

– nervend

– unvernünftig

– nerdig

– tief im Innern schüchtern

– unsicher

– zu laut

– wahnsinnig

– voller Gedanken

– Ruhelos

– zu vorsichtig

-zu kaputt

– nie genug

– total verrückt

– nachdenklich

– Facettenreich

– meist lieb

– geduldig

– Frei

– Urlaubsreif

– zu viel Frosch

Ich sollte manchmal einfach meine Fresse halten, meine Gedanken nicht heraus lassen, meine dummen Kommentare mit einem stillen Grinsen für mich behalten.


Die letzte Zeit

Ich bin Single. Naja, nicht erst seit heute, ich bin seit 14.07. Single, und es ist besser so. Mir ging es nicht mehr gut. Es waren viele Kleinigkeiten, ich wüsste nicht, woran ich es fest machen sollte. Ist aber für diesen Eintrag hier völlig egal.

Mir geht es besser, ich war auf dem Serengeti Festival mit Freunden, es war schlammig, nass und kalt aber einfach nur toll. Ich hab die Zeit genossen und würde sofort wieder hin. Wir waren außerdem klettern, natürlich hab ich es geschafft abzustürzen, aber ich war ja gesichert, Dienstag wollen wir nochmal klettern. Tjoah, das war es auch erstmal von mir, Donnerstag geht es für ein paar Tage in den Urlaub , ich freue mich mega drauf.


Weil es raus muss..

Ich schreibe, weil ich es nicht in mich hinein fressen mag, weil diese Phrasen hinaus müssen, Gedankenfragmente, Gedankenfetzen, die ich festhalten möchte, und die doch immer entwischen, bevor ich aus ihnen etwas richtiges bauen kann

„Da, wo gestern noch mein Herz war, sind heute nur noch die zersplitterten Reste meiner zerbrochenen Welt“

„Und die Königin war am Ende doch nur ein Frosch… .“

„Irgendwann verblüht der Kaktus einfach, dann erfreut sich Niemand mehr an der Blüte, dann bleiben nur die Stacheln…“ (Die Einschlafprobleme des Kaktus)

„Ich warte nicht, bis ich verletzt werde, ich baue eine Mauer und schließe die Türen, aber die Fenster vergesse ich dabei zu schließen!“

„Es ist keine Stärke, trotz der Tränen zu arbeiten und zu lächeln, als sei nie etwas passiert, dass ist Übung, Niemand soll sehen, wie tief ich fallen kann.“

„Ich kann gar nicht verlieren, ich gewinne Erfahrungen“

„Die stille Schreit nicht, sie erschlägt und zerfrisst mich“

„Wenn es mir nicht gut geht, funktioniere ich am besten“

„Das ist kein Herzschmerz, das sind kleine, spitze Steine die mich daran erinnern, dass ich mein Herz verloren habe“

„Man wirft eine Beziehung nicht weg, wenn es mal schwierig wird, man kämpft um das Fundament zu stärken“

„Es ist egal wie oft ich falle oder zerbreche, aus Scherben kann man immernoch ein wundervolles Mosaik basteln“