Im Märchenland

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Blaubeerkuchen

Heute habe ich gleich zwei Rezepte für euch 🙂

 

Diesen Blaubeerkuchen mache ich lieber als Muffins, dann halbiert sich die Backzeit:

 

Backofen auf 180°C vorheizen

Zutaten:

4 Eier

200g Zucker

1 P. Vanillinzucker

200g Frischkäse

375g Dinkelmehl

125g Margarine

200g Blaubeeren (frisch oder TK)

 

Alle Zutaten bis auf die Blaubeeren mit dem handrührgerät zu einer cremigen Masse verarbeiten, Blaubeeren unterheben und in eine gut gefettete Form geben.
Bei ca. 180°C ca. 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen, es sollte kein Teig mehr dran hängen.

Ich habe hier auf den Bildern eine neue Form getestet, empfehle aber, Muffinförmchen zu nehmen (Dann nur 20-30 Minuten backen) oder eine einfache Springform.

 

Ich vertrage das Rezept, muss aber bei den einzelnen Zutaten darauf achten, dass diese Histaminose geeignet sind, also keine Zitrone in Frischkäse oder Margarine und ähnliches. Die meisten Histaminintoleranten vertragen keine Eier, diese kann man aber durch Wachteleier ersetzen (1 Hühnerei = 4 Wachteleier)

 

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Windbeutel

Es gibt das nächste Rezept. Glutenfreie Windbeutel, für die man keinen Schnickschnack braucht.

Man kann übrigens die Eier durch Wachteleier (4 Wachteleier pro Hühnerei) und die Butter durch Öl oder Margarine ersetzen.Außerdem ist es möglich das Backpulver weg zu lassen. Dann wird das ganze Histaminarm, oder auch Laktosefrei, habe ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag gemacht, als ich einige Allergiker da hatte.

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30 g Butter
1Prise Salz
90 g Speisestärke
4 Eier
1/2 TL Backpulver

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einem Topf 125 ml Wasser, 30g Butter und 1 Prise Salz zum Kochen bringen. Anschließend die 90g Speisestärke auf einmal hineingeben und mit Hilfe eines Handrührgerätes so lange auf mittlerer Stufe rühren, bis sich ein Kloß bildet, der sich vom Topfboden löst. Außerdem sollte ein weißlicher Belag am Topfboden sichtbar werden.
Die Herdplatte ausschalten und nun jedes Ei einzeln unter den Teig rühren. Zuletzt das Backpulver unterrühren. Bei mir wird der Teig ständig klumpig, wenn ich die Eier unterrühre, und ich muss meinen „Zauberstab“ zur Hilfe nehmen beim Rühren.

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Das kann man mit Löffeln, Spritzbeutel oder ähnlichem. Bei mir ergibt der Teig 9 Windbeutel, wenn ich ca 5cm große Teighäufchen aufs Bleck gebe.

Blech mittig in den Backofen schieben und 15 Minuten backen. (Je nach Backofen kann die Zeit variieren, daher aufpassen, wenn sie goldbraun werden, sollten sie gut sein)

Sofort nach dem Backen die Windbeutel aus dem Ofen nehmen und mit einer Schere den Deckel abschneiden.

Wenn sie abgekühlt sind, kann man sie füllen. Ich habe mich diesmal für Kirschmarmelade und Sahne entschieden!

***

Außerdem hat meine Mama eine Schwarzwälder Kirschtorte gemacht, die ich optisch langweilig fand, da sie die nur mit Schokoraspeln bestreut hat. Da sie noch Sahnereste hatte, hab ich mal Sahnetuffs geübt 🙂

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Vanillekipferl

Ich bin schon wieder am backen, eine kleine Portion Vanillekipferl war zuerst dran, später backe ich dann noch Engelsaugen, und eventuell steche ich noch Plätzchen aus und beschmiere die danach mit Schokolade.

Hier aber das Rezept für die Vanillekipferl:

250g Mehl
4 TL Vanillezucker (mit echter Vanille)
100g gemahlene Mandeln
70g Zucker
200g Margarine

Puderzucker zum bestreuen

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten, außer des Puderzuckers miteinander verkneten, aus Haselnuss großen Teigstücken Kipferl (Halbmonde) Formen, diese 10-12 Minuten backen, bis sie anfangen braun zu werden.
Anschließend aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit Puderzucker bestäuben.

Ich habe 2 Blechvoll von der Menge bekommen,

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Marmeladen Plätzchen

Soooo heute habe ich mal eines meiner Lieblingsrezepte gebacken, allerdings anders als Mama, meine sind vegan und histaminarm (vorausgesetzt, man verträgt die genannten Zutaten)!

Zutaten:

600g Dinkelmehl
400g Margarine
150g Zucker
(1P. Vanillinzucker, kann aber auch weggelassen werden)

Alle Zutaten miteinander verkneten und wenn ein homogener Teig entstanden ist, diesen in Folie einschlagen und eine Stunde kalt stellen.

Anschließend den Teig dünn (3mm) ausrollen und Plätzchen ausstechen. Wenn man Marmeladenplätzchen, wie ich, backen möchte, sticht man bsp. 20 Herzen aus, und in der Hälfte sticht man ein Loch, ich habe für sowas spezielle Austechförmchen (Linzer Ausstecher).

Dann werden die Plätzchen bei 175°C golg-braun gebacken (10-15 Minuten) und nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Nun eine verträgliche Marmelade nehmen, etwas davon auf die Unterseiten geben und eine Oberseite mit Loch darauf geben.

Ich hatte selbstgemachtes Johannisbeergelee und vertrage diese Plätzchen ziemlich gut.IMG_2484IMG_2486IMG_2483IMG_2491IMG_2493


Kürbissuppe

Ich bin aktuell absolut nicht hungrig, esse viel zu wenig und versuche bei dem bisschen, was ich esse, wenigstens noch Nährstoffe hat und gesund ist.

Deswegen gab es heute Kürbissuppe 😉

Folgende Zutaten habe ich benötigt:

2 Kartoffeln (190g)
1/2 Butternut Kürbis (300g)
1 TL Knoblauchöl
etwas Sahne (je nachdem ob man eine Allergie hat, oder nichts tierisches möchte, kann man Pflanzen Sahne nehmen oder die Sahne auch völlig weglassen)

Salz, Rauchsalz, Gemüsebrühe (körnige) und frischer Schnittlauch.

Kartoffel und Kürbis schälen, klein Schneiden und in ca 1/2Liter Wasser kochen bis alles weich ist. 1TL Salz und 1TL Gemüsebrühe hinzufügen, anschließend pürieren. Die pürierte Masse sollte jetzt cremig sein, aber nicht zu fest, es soll schließlich Suppe werden.
Jetzt mit Salz und Rauchsalz abschmecken.

1 EL Kondensmilch und nach bedarf frischen Schnittlauch zufügen. (Wenn jemand histaminintolerant ist, sollte diese Person eventuell ein anderes Öl nehmen, ich vertrage Knoblauchöl sehr gut, auch die Gemüsebrühe die ich nutze, vertrage ich, meine ist vegan und frei von Hefeextrakt oder Glutamat)

Guten Hunger.

Es ist absolut nichts besonderes, ich esse es aber ziemlich gerne. Mein Topf Suppe hatte ca 500 Kalorieren. Für mich alleine reicht die Portion, diesmal habe ich sogar nur die Hälfte gegessen.

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Apfelrosen

Bei mir gab es Apfelrosen, ich habe im Netz jetzt einige Bilder gesehen und wollte die auch unbedingt ausprobieren. Also meinen Bruder gebeten mir Äpfel vom Baum zu holen und Mutter hat mir Dinkelblätterteig aus der Kühltruhe geholt. Für den Rest habe ich dann keine weitere Hilfe benötigt.
Ich habe den Blätterteig auftauen lassen, die Äpfel geviertelt und in Scheiben geschnitten. Anschließend habe ich die Apfelscheiben mit Histaminarmen Wein gekocht, bis diese weich und biegsam waren, auf Küchentüchern habe ich sie abkühlen lassen.
Die Packung Blätterteig („frischer“ Blätterteig aus dem Kühlregal, normal wird der nicht Tiefgekühlt) habe ich ausgerollt und in 10 Scheiben geschnitten.

Wer Zimt mag, kann den Blätterteig jetzt mit Zimt und Zucker bestreuen, wer keinen Zimt mag, streut einfach nur etwas Zucker über den Blätterteig, oder worauf auch immer ihr gerade Lust habt.

Die abgekühlten Apfelscheiben habe ich nun nebeneinander auf einen Blätterteigstreifen gelegt, die Schalen nach oben, und dann den Teig mit den Apfelscheiben zusammen gerollt, ab in eine Muffinform und mit den anderen Apfelstücken und Teigstreifen weiter so verfahren.
Anschließend für 20 Minuten bei 200°C gebacken.

Ich hatte noch ein wenig Wein in dem Topf, in dem ich die Äpfel gekocht hatte, davon habe ich einen Esslöffel mit einem Esslöffel selbstgemachtem Johannisbeergelee vermischt und die Rosen bestrichen.

Ich weiß, das klingt gerade alles sehr wirrsch, ich habe mich auch nicht wirklich an ein Rezept gehalten sondern mehrere gelesen und mir mein eigenes Zusammengebastelt. Sie sahen toll aus und haben auch super geschmeckt.

Wenn man ein wenig beim Einkaufen auf die Zutaten achtet, sind die Apfelrosen sogar vegan und Histaminarm.

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Reis-Gemüse-Frikadelle

1 Tasse Reis in Salzwasser nach Packungsanleitung kochen
1 Tasse Haferflocken mit Wasser vermischen, dass ein zäher Brei entsteht
1-2 Tassen Gemüse Kleinschneiden
1 EL Speisestärke
Gewürze

Alle Zutaten miteinander verrühren, Esslöffelweise in einer Pfanne mit heißem Öl ausbacken

Ich habe als Gemüse eine halbe Paprika und eine halbe Tasse Tiefkühl Mais genommen, gewürzt habe ich mit Knoblauch, Salz und Schnittlauch
Reis-Gemüse-Frikadelle

Reis-Gemüse-Frikadelle


Flammkuchen

Ich glaube, der Blog wird erst einmal so etwas wie mein Essenstagebuch, ich habe jetzt seit etwa einer Woche die Diagnose, dass ich Histaminintolerant bin, das heißt, dass ich sehr viele Dinge nicht vertrage, und am besten immer frisch Koche.
Ich kann auch nicht einfach Schnitzel, Nuggets oder ähnliches kaufen, muss alles selbst machen, generell aber kein Problem, nur sehr Zeitaufwendig…
Heute gab es vegetarischen Flammkuchen, habe nur eine Portion gemacht, damit es keine Reste gibt, hier mal das Rezept:

Backofen auf 250°C vorheizen

1EL Rapsöl
60ml Wasser
1Prise Salz
125g Dinkelmehl

zu einem Teig verarbeiten, ich habe einfach Knethaken genommen, und es anschließend mit den Händen durchgeknetet, und sehr dünn ausgerollt. Als Belag habe ich Folgendes genommen:

½ Becher saure Sahne mit Salz und Pfeffer gewürzt auf dem Teig verteilt
außerdem:

2 Frühlingszwiebeln
ein paar Paprikastücke
¼ einer kleinen Zucchini
etwas Schnittlauch

alles kurz angebraten und anschließend auf der sauren Sahne verteilt, außerdem habe ich das alles mit ein wenig Mozarella überbacken… .

So wars dann zwar mehr Pizza, wie Flammkuchen, aber trotzdem sehr lecker, und ich hab danach keine Beschwerden gehabt, wie sonst manchmal nach dem Essen… .

Flammkuchen