Im Märchenland

Menschen und Natur

Wenn ich als Landschaftswächterin unterwegs bin, bekomme ich viel von den Dingen mit, die draußen so passieren. Wir wohnen hier in einer Stadt, die von viel Grün umgeben ist, Castrop-Rauxel, Europastadt im Grünen, doch statt die Natur um uns herum zu pflegen und zu hegen, zerstören wir sie.
Müll wird mitten in der Natur abgeladen, Dinge, an denen sich Tiere, die neugierig daran knabbern verletzen und vergiften können.
Wir sind umgeben von Landschaftsschutzgebieten, Gebieten, die den hiesigen Wildtieren ein zu Hause bieten sollen, doch es möchte sich kaum jemand an die Regeln halten, die diese Gebiete schützen. Oft begegnen mir die Menschen mit Unverständnis, wenn ich sie darauf hinweise, dass sie bitte auf den öffentlichen Wegen bleiben sollen, dass Leinenpflicht für die Hunde gilt. Das ist nicht als Einschränkung, sondern als Schutz gemeint, vor kurzem erst, hat ein wildernder Hund ein Reh gerissen, jetzt im beginnenden Frühjahr gibt es viele Jungtiere, auch diese werden durch freilaufende Hunde gefährdet, doch der Mensch versteht das nicht, der Mensch jammert lieber darüber, dass ihn jeder einschränken will, dass es kaum noch Natur gibt, weil er selbst sie zerstört, und dass er nicht dort wo es noch Natur gibt, in diese eindringen darf.
Ich verstehe das nicht, ist es nicht an uns, die noch vorhandene Natur zu schützen? Oder uns zumindest soweit an Regeln zu halten, diese nicht zu zerstören, nur weil wir uns unserer Freiheit beraubt fühlen?

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