Im Märchenland

Reden und Schweigen

Manche Gespräche, können ziemlich befreiend sein. Manchmal kann man mit einer Sache erst abschließen, wenn man selbst zufrieden ist. Ich bin gerade zufrieden, ich konnte abschließen, danke dafür.
Ich glaube, das ist generell ein Problem, zumindest für mich, man redet kaum noch miteinander, die meisten handeln einfach, und sind dann beleidigt, traurig oder so, aber dann hört man einfach auf, miteinander zu reden, man frisst es in sich hinein, und der andere steht da, und weiß nicht, was los ist.

Ich komme nicht damit klar, wenn jemand mich ignoriert, nicht mehr mit mir spricht, vor allem, wenn ich diese Person sehr schätze und traurig bin, dass etwas einfach in Schweigen endet. Aber wie ich schon schrieb, ich bin gerade zufrieden, ich bin befreit und fühle mich, als wäre eine große Last von mir gefallen.

Geht euch das auch so? Dass ihr teilweise unter einen Kontaktabbruch leidet, damit nicht umgehen könnt und einfach glücklich seid, wenn dieser Kontakt dann doch wieder zustande kommt? Manche Menschen kann man nicht einfach vergessen, man möchte sie nicht vergessen, um so schwieriger ist es, wenn der Kontakt durch irgendetwas einbricht und man sich nur noch anschweigt.

Aber warum reagieren wir eigentlich so? Dass wir uns anschweigen, statt klar miteinander zu sprechen? Sicherlich, manchmal ist ein Kontakt schwierig, kann ziemlich weh tun, aber sonst? Wieso schweigen wir lieber, verletzen uns damit vielleicht selbst, statt es zu wagen, mal etwas auszusprechen, oder vielleicht Fehler ein zu gestehen?

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